Warum ein Virenscanner allein im KI-Zeitalter nicht mehr reicht.
Hand aufs Herz: Zahlst du auch jedes Jahr brav die Pauschale für dein Antivirus Abo? Verlängerst du es einfach, weil es am bequemsten ist? Lange Zeit war das auch genau richtig. Aber die Spielregeln haben sich geändert – und der Grund dafür sind genau die zwei Buchstaben, die gerade überall auftauchen: K.I.
Künstliche Intelligenz macht unseren Arbeitsalltag im Pinzgau effizienter. Aber leider nutzen auch Kriminelle diese Werkzeuge. Angriffe sind heute nicht mehr nur ein paar Zeilen Code von einem Hacker im Keller. KI schreibt Schadsoftware in Sekundenbruchteilen neu, automatisiert und individuell. Ein klassischer Virenscanner, der nach bekannten „Fingerabdrücken“ sucht, ist da oft chancenlos. Er sucht nach Tätern von gestern, während die KI von morgen schon an der Tür klopft. Mach dir bitte keine Sorgen – wir müssen nicht das Internet abschalten. Wir müssen uns nur anders schützen: smarter, nicht teurer.
Netzwerk-Sicherheit statt bloßer PC-Überwachung.
Früher haben wir gewartet, bis der „Einbrecher“ (Virus) auf dem PC war, und haben gehofft, dass der Scanner ihn findet. Das ist heute zu spät. Wir müssen die Gefahr stoppen, bevor sie deinen Computer überhaupt erreicht.
Hier setze ich auf Lösungen, die bereits auf der Ebene der Internetverbindung ansetzen (DNS-Filterung). Stell dir vor, du wählst eine Nummer, aber dein Telefonanbieter weiß bereits, dass am anderen Ende ein Betrüger sitzt, und verbindet dich gar nicht erst. Genau das machen moderne Sicherheits-DNS-Dienste wie Quad9. Das Schöne daran: Es ist DSGVO-konform, schützt deine Privatsphäre und blockiert schädliche Webseiten, noch bevor sie geladen werden. Und das Beste? Es kostet keine teure Jahreslizenz, sondern nur das Know-how, es einmal richtig einzurichten.


Deine Identität ist der Schlüssel.
Passwörter werden geklaut. Das passiert, und oft hat man darauf gar keinen Einfluss (z.B. wenn ein großer Anbieter gehackt wird). Wenn dein Passwort das Einzige ist, was zwischen einem Hacker und deinem Bankkonto oder deinen Firmendaten steht, ist das Risiko enorm.
Die Lösung ist die Mehrfaktor-Authentifizierung (MFA). Es klingt technisch, ist aber im Alltag super simpel: Selbst wenn jemand dein Passwort hat, kommt er nicht rein, weil ihm der zweite Schlüssel fehlt (z.B. eine Bestätigung auf deinem Handy). Du kennst das Prinzip vielleicht von ID Austria. Das ist der effektivste Schutz gegen Identitätsdiebstahl, den wir aktuell haben.
Sicherheit optimieren statt zukaufen.
Viele unterschätzen, was Windows bereits an Bord hat. Der integrierte „Defender“ ist mittlerweile extrem leistungsfähig – wenn man ihn richtig einstellt. Viele Firmenrechner laufen auf „Standardeinstellungen“, dabei könnte man mit wenigen Klicks (und etwas Fachwissen) Funktionen wie den Ransomware-Schutz oder die KI-gestützte Cloud-Erkennung aktivieren.
Statt Geld für externe Software auszugeben, die deinen PC oft nur langsamer macht, optimieren wir lieber das, was schon da ist.

Die beste Firewall sitzt nicht in deinem Rechner, sondern immer noch vor dem Bildschirm.
FAQ
Hast du noch Fragen?
Reicht der Windows Defender wirklich aus?
Ja, in den allermeisten Fällen für KMUs und Selbstständige absolut. Vorausgesetzt, er ist „gehärtet“ eingestellt und wird durch Netzwerkfilter (wie Quad9) und MFA ergänzt.
Was ist Quad9 und ist das legal?
Quad9 ist eine gemeinnützige Organisation aus der Schweiz. Sie filtern schädliche Webseiten aus, speichern aber keine persönlichen Daten von dir. Das macht sie ideal für den Datenschutz (DSGVO).
Warum sind Updates so wichtig?
Hacker nutzen oft Lücken in Programmen, die längst bekannt sind. Wer Updates aufschiebt, lässt die Hintertür offen. Ein gutes IT-Konzept automatisiert diese Updates für dich, damit du nicht daran denken musst.
Die Technik ist sicher – warum werden Mitarbeiterschulungen trotzdem empfohlen?
Das beste Schloss nützt nichts, wenn man dem Einbrecher gutgläubig die Tür öffnet. Hacker zielen heute oft direkt auf den Menschen (z. B. durch täuschend echte Fake-Mails). Eine Schulung ist daher kein Vorwurf, sondern ein „Update fürs Bauchgefühl“. So wird dein Team von der möglichen Schwachstelle zur stärksten menschlichen Firewall.
Sicherheit muss nicht kompliziert sein.
Lass uns gerne gemeinsam schauen, ob du noch unnötige Abos zahlst oder ob deine „digitale Haustür“ schon sicher genug für die KI-Ära ist.